Liebe unterm Ahornblatt
Hallo Besucher,
so, Weihnachten und Silvester sind überstanden. Sind Sie mit vielen schönen Geschenken bedacht worden? Bücher, CDs und DVDs? Dann her damit! Stellen Sie doch Ihre neuesten Errungenschaften mit wenigen Klicks auf Ihrer Visitenkarte ein! Das gibt jede Menge Gesprächsstoff - für kalte Winterabende. Die wir aber zur Zeit nicht in der erwünschten Form haben. Mit Schnee und so. Kleiner Trost: Selbst im Osten Kanadas ist diese Tage bei zweistelligen Temperaturen an Schnee nicht zu denken. Dort hat nämlich eines unserer (englischsprachigen) Mitglieder gerade seine Traumfrau gefunden ...
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihr freizeit-treff.net-Team
Was sehen, hören, lesen unsere Mitglieder?
In unserem letzten Newsletter haben wir Ihnen bereits gezeigt, wie Sie Ihre Lieblingsbücher, -filme, und -musik ganz einfach auf Ihrer Visitenkarte einbauen können. Mit Bild und allem. Ab sofort können Sie "live" einen Blick darauf werfen, welches die neuesten Vorlieben anderer Singles sind. Klicken Sie dazu einfach in unseren neuen Bereich "
Lieblingsmedien". Hier sehen Sie zum Beispiel, dass
diug den "Schwarm" von Frank Schätzing gerne gelesen hat. Oder dass
panterra auf die CD "The Living Road" von Lhasa steht. Ausgefallen auch ihr Filmgeschmack: "Dead Man" von Jim Jarmusch steht bei ihr ganz oben.
Sie sehen: Was wir sehen, hören, lesen beschreibt uns ganz gut - und sehr einfach. Versuchen Sie es doch mal selbst! Mit unserer neuen
Suchfunktion finden Sie Ihre Lieblingsstücke im Nu. Und die hübschen Cover machen Ihre Visitenkarte gleich noch einen Tick bunter und interessanter ...
Wir stiften Liebe - auch im kalten Kanada
Manch einem wird es schon aufgefallen sein: Wir bieten unsere Dating-Dienste mittlerweile auch im englischsprachigen Raum an. Und so kommt es auch, dass wir diese Woche einen begeisterten Blog-Eintrag von
kayarr aus Kanada zu lesen bekommen. kayarr ist nämlich frisch verliebt - der Titel seines Tagebucheintrags ist folglich "Happiness":
"I never thought that I would be saying this, but online dating sites DO work... When I first joined this site, I kept my expectations very low - if something was to happen, then it would be a bonus. Boy, was I ever in for a surprise! Within a few days of joining, I received a message from a truly amazing girl - totally out of the blue. We talked for a couple of days via e-mail, then by phone. By that very weekend, we finally met face to face (having already logged many phone hours by then ;) ). And the good times have just gotten better from there! Every moment we spend together is pure bliss! All this happened only a mere four weeks ago, but it feels like we've known each other for an entire lifetime already."
Obwohl kayarr also skeptisch war, hat er nach nur wenigen Tagen seine Traumfrau gefunden. Drüben in Ontario, wo es laut Wetterbericht ein milder Winter ist ...
Ein dicker Fisch!
Noch kurz vor Weihnachten hatte eine unabhängige Studie des Markforschungsinstituts SKOPOS berichtet, dass Online-Dating mittlerweile längst zu den fest etablierten Möglichkeiten, einen Partner zu finden, gehört. Zwei Drittel der befragten Singles konnten sich gut vorstellen, entsprechende Portale zu nutzen. Naja, vielleicht sollte der eine oder andere doch noch mal darüber nachdenken, ob das wirklich so eine gute Idee ist. Zumindest dann, wenn er oder sie einen Doppelmord auf dem Gewissen hat, scheint ein virtueller Flirt doch eher in den Knast als ins Liebesglück zu führen, wie sich gerade kürzlich in Arkansas gezeigt hat.
Dort hatte sich nämlich im November Calvin A. Bennett, 26, in der kanadischen Singlebörse "PlentyofFish" als Partnersuchender registriert - ganz brav und allen Empfehlungen der Dating-Ratgeber folgend auch mit seinen Kontaktdaten und einem schönen Portraitfoto von sich selbst. Er füllte auch sein Profil aus und gab an, gerne zu kuscheln und zu schmusen. Und wartete dann gespannt auf seine künftige Traumfrau. Die kam aber leider nicht, stattdessen stand plötzlich ein gutes Dutzend Polizeibeamte vor der Tür, die den Liebeshungrigen ins Kittchen brachten. Er stand nämlich unter Verdacht, wenige Wochen zuvor das Ehepaar Pierce und Mary Odell in Nashville erschossen zu haben. Daher fand sich sein Name auf der Liste der "America's Most Wanted" Straftäter gerade ganz weit oben, und sein Fahndungsfoto wurde in der dazu gehörigen Fernsehshow landesweit ausgestrahlt (so ähnlich wie bei uns Akte XY). Zu Calvins Pech fiel einigen anderen "PlentyofFish"-Singles, die zuvor sein Profil auf der Dating-Seite angeschaut hatten, die unübersehbare Ähnlichkeit zwischen dem Fahndungs- und dem Flirtfoto auf, und sie informierten die Polizei. Die wiederum schmiss den Betreiber der Dating-Seite (übrigens ein Ein-Mann-Unternehmen), Markus Frind, noch Samstag Nacht direkt nach Ausstrahlung des Fahndungsaufrufs aus dem Bett. Und Frind setzte sich - wahrscheinlich noch im Pyjama - daran, Bennetts Registrierungsdaten auf seinen derzeitigen Aufenthaltsort hin zu checken - mit Erfolg! Wenige Stunden darauf konnte Bennett festgenommen werden. Die US Marshals lobten Frinds schnellen Einsatz, der die Festnahme möglich gemacht hatte, über den grünen Klee.
Mittlerweile hat Bennett den Doppelmord gestanden; er war von dem Ehepaar bei einem Einbruch überrascht worden. Nun sieht er seiner Gerichtsverhandlung entgegen statt eines romantischen Dates ...
Es stellen sich natürlich jetzt zwei Fragen:
1. Sollte man die Sache mit dem Online-Dating lieber bleiben lassen, wenn sich auch Doppelmörder auf diesem Weg nach neuen PartnerInnen umschauen?
Die Frage hat Frind eigentlich schon ganz gut beantwortet. Er sagte in einem Interview, man solle die Episode doch um Gottes Willen im richtigen Verhältnis sehen. Seine Partnerbörse habe seit ihrem Kick-off 112 Millionen Singles registriert, dass da nun mal ein Krimineller dazwischen gewesen sei, sage ja nichts über den Rest aus.
Die statistische Wahrscheinlichkeit, gerade ihn aus dem Netz zu fischen, sei ohnehin extrem gering gewesen - sehr viel geringer, als vom Blitz getroffen zu werden. Das passiert nämlich jährlich einem von 8 Millionen Amerikanern. Dem können wir von freizeit-treff.net uns natürlich nur anschließen. Dass zwischen dermaßen vielen "Fischen" auch mal ein fauler dabei ist, kann man vermutlich nie ausschließen.
2. Wie blöd kann man eigentlich sein?
Mit dieser Frage sehen wir von der freizeit-treff.net-Redaktion uns angesichts der Geschehnisse leider überfordert. Wir überlassen die Beantwortung unseren geschätzten Lesern.
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