Weg mit den Klamotten - her mit der großen Liebe
Hallo Besucher,
etwa 12 Millionen Singles gibt es allein in Deutschland. Wenn Sie Single in Berlin sind, befinden Sie sich in bester Gesellschaft - in der Hauptstadt soll es nämlich derer 2 Millionen geben. Wie kann ich in dieser Menge auffallen? Darum geht es diese Woche in unserem Newsletter. Wir erzählen von Singles als Unterwäsche-Models und der Partnersuche in der Straßenbahn. Und wir sagen Ihnen natürlich, wie Sie bei uns ganz weit vorne landen können. Denn einige Hunderttausend Partnersuchende sind schließlich auch auf freizeit-treff.net unterwegs ...
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihr freizeit-treff.net-Team
So drängen Sie sich in den Vordergrund
Es ist zweifelsohne ein Vorteil, dass Sie bei uns die Auswahl aus Hunderttausenden von Singles haben - die zudem alle "echt" sind. Schließlich überprüfen wir die Anmeldung anhand der Postadresse jedes einzelnen unserer Mitglieder. Allerdings bringt diese Vielfalt auch ein paar Nebeneffekte mit sich. Wer häufiger von anderen Singles wahrgenommen wird, hat natürlich bessere Chancen auf einen Flirt. Doch wie kann ich beeinflussen, dass ich öfter auf dem "Radarschirm" anderer Mitglieder erscheine?
Ganz einfach! Es gibt bei uns eine einfache, transparente "Währung", die bestimmt, wie die Suchergebnisse bei uns (neben den Kriterien, die Sie vorgeben) sortiert werden. Die Rede ist von unseren FlirtStars. FlirtStars gibt es für folgende Aktivitäten:
das komplette Ausfüllen der
Visitenkarte
das Hochladen von
Fotos
das Freischalten des
Handys
die Anzahl der eigenen
Freunde im Freundesnetzwerk
und für
geprüfte Benutzer
Schön und gut - aber was bringen die FlirtStars nun eigentlich genau? Nun, zunächst einmal bessere Platzierungen. Was das bedeutet, kennt man ja von Google & Co.: wer zuerst steht, mahlt zuerst. Dies ist jetzt also auch auf ICONY der Fall. Überall dort, wo die Suchkriterien eine größere Anzahl von Treffern ergeben, wird nach den FlirtStars sortiert. Mehr FlirtStars, bessere Position, höhere Flirt-Chancen. So einfach ist das.
Natürlich sind die FlirtStars auch auf allen Visitenkarten der ICONY Mitglieder sichtbar. Damit ist auf einen Blick klar, wie groß das Engagement des Mitglieds in Sachen Online-Dating ist. Wer viele
FlirtStars aufweisen kann, wird vermutlich mehr Interesse an Flirts haben als derjenige, dem es an FlirtStars mangelt. Das dürfte so manches Mitglied in der Wahl seines Dating-Partners beeinflussen - man möchte ja schließlich in der Regel, dass der andere es zumindest grundsätzlich ernst meint.
Weg mit den Klamotten - her mit der großen Liebe
Und wie weit würden Sie gehen, wenn Sie als Single das Alleinsein gründlich satt hätten? Würden Sie auch die Hosen runterlassen, um einen neuen Partner zu finden? Nein, wir meinten jetzt nicht NACH dem ersten Date beim romantischen Stelldichein im Schlafzimmer, sondern vielmehr vor der Kamera und VOR dem ersten Date - um an selbiges überhaupt zu kommen.
Komische Frage, meinen Sie? Na, da waren 700 weibliche und männliche Schweizer aber anderer Meinung als Sie. Die meldeten sich nämlich auf den Aufruf des Einzelhandelsunternehmens Migros, das für eine Werbekampagne Frauen und Männer suchte. Bedingung: sie mussten Single und bereit sein, sich in der Unterwäsche der Marke Migros fotografieren und filmen zu lassen. In einem Casting wurden aus den Bewerbern 26 männliche und weibliche Partnersuchende ausgewählt und in ansprechende Dessous gesteckt, bevor es vor die Kamera ging. Die Resultate kann man nun unter
www.migrosmodels.ch bewundern. Der Clou an der ganzen Sache: Man muss es nicht beim Bewundern belassen, wenn man (oder frau) in einem der Abgelichteten den oder die künftige/n Traumpartner/in erkannt zu haben glaubt. Denn der Betrachter erfährt gleich auch Vornamen, Alter, Beruf und Wohnort des jeweiligen Models, kann eine kurze Selbsteinschätzung des Fotografierten studieren und sich über dessen Interessen und Hobbys informieren. So geht z. B. die 25jährige Schriftenmalerin Martina gern tanzen und snowboarden und sucht "keinen Stubenhocker", Sandy ist 33, wohnt in Magliaso und hat "das schönste Lachen südlich vom Gotthard" und Sara ist von Beruf zwar Bestatterin, was vielleicht nicht jedem zusagt, aber dafür "unkompliziert und très charmante". Bei den Männern lockt der Zürcher Pascal mit einem "ganz, ganz speziellen Tattoo" und der Polizist Mark aus Bassersdorf schmachtet: "Vielleicht schon bald nicht nur dein Helfer, sondern auch dein Freund?" Wer angesichts dieser unwiderstehlichen Reize nun mehr über die Models herausfinden möchte, kann ihnen direkt eine eMail schreiben und das Beste hoffen ...
Für Furore sorgt die Kampagne über Schweizer Grenzen hinaus - und damit ist das Ziel der Aktion zumindest für den Konzern sicherlich bereits erreicht.
Inwieweit sich über diesen Weg nun auch noch zwei oder mehr Herzen finden, bleibt abzuwarten. Wir empfehlen jedenfalls trotz des "system overloads", der möglicherweise dem einen oder anderen Liebeshungrigen beim Anblick all der attraktiven Menschen in Unterwäsche drohen dürfte, nicht völlig den Kopf zu verlieren und Wunsch und Wirklichkeit sauber getrennt zu halten. So verkündet z. B. der knackige Lucas freimütig, dass er nach dem Studium erst mal eine zeitlang in Paris leben möchte - da sollte frau sich dann mal besser gleich auf eine Fernbeziehung gefasst machen. Pascal "möchte einmal ein Jahr lang auf Reisen gehen, nur mit dem Rucksack" - und ist "vielleicht" bereit, eine genauso abenteuerlustige Begleiterin mitzunehmen (da schwingt doch ein "vielleicht aber auch nicht" mit im Raum, oder täuschen wir uns da?). Und ob wir Dominik, der als Hobbys Wein, Weib und Gesang und als Motto "Have fun wherever you are!" angibt, allen Damen auf der Suche nach einer monogamen, ernsthaften Beziehung wirklich empfehlen können, wissen wir auch nicht so genau.
Ihren Fahr-Flirtschein, bitte!
Also, Sie hätten bei der Schweizer Single-Wäsche-Aktion lieber nicht mitgemacht? Weil Sie lieber im angezogenen Zustand nach Ihrer neuen Liebe Ausschau halten? Dann können Sie natürlich ganz klassisch weiterhin in der Kneipe um die Ecke herumhängen und auf Amors Pfeil warten. Zumindest Männer halten - laut einer Umfrage der Zeitschrift "Men's Health" - immer noch viel von dieser Flirtplattform: Zwei von fünf glauben, dort die richtige Frau kennen lernen zu können. Ob Frauen diese Auffassung teilen, ging aus der Untersuchung leider nicht hervor. Aber zum Glück gibt es ja auch noch andere Möglichkeiten, dem Glück auf die Sprünge zu helfen. Wie wäre es, wenn Sie öfter mal S-Bahn fahren würden? Zum Beispiel vom Westen Stuttgarts nach Weil der Stadt?
Auf dieser Strecke nämlich hätten Sie am vergangenen Dienstag unter Umständen schon Erfolg haben können. Dort wurden unter dem Motto "Flirten leicht gemacht" einige Waggons der S-Bahn - natürlich themengerecht mit roten Herzen und Rosen geschmückt! - kurzfristig in Kontaktbörsen für Singles umfunktioniert. Die Waggons hingen an ganz regulären S-Bahnen dran, allerdings durfte man in sie nur zusteigen, wenn man sich vorab per Internet oder Postkarte um einen Fahrschein beworben hatte. Wer Glück hatte und unter den Auserwählten war, wurde in drei Altersgruppen eingeteilt und landete mit elf anderen Singles des gleichen und zwölf des anderen Geschlechts gemeinsam in einem der Liebescoupés. Zwischen zwei Haltestellen hatte man dann Zeit, den neben einem sitzenden Single kennen zu lernen, dann wurden die Plätze getauscht. Wie beim konventionellen Speed-Dating bewertete man nach dem Gespräch den jeweiligen Flirtpartner und entschied, ob man ihn oder sie wiedersehen wollte. Antworteten beide mit "ja", bekamen sie die Kontaktdaten des anderen ausgehändigt. Zum Abschluss gab es eine Party für alle am Stuttgarter Hauptbahnhof.
Klingt doch lustig, oder? Ab sofort steht "S-Bahn" also nicht mehr nur für "S-traßenbahn", sondern auch für "S-peeddating-Bahn"! Oder "S-ingle-Bahn". Oder "S-ie-können-Ihre-Kleider-anlassen-Bahn" ....
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